… nur noch 7 Tage!

Nur noch 7 Tage ist die Ausstellung im Hands Off und im Historischen Museum geöffnet.
Hier nochmals die letzten Termine:

Kunstführungen:
Ulrike Enders / Susanne Lindau / Dagmar Schmidt
9.9. – 7.10.2012
Dienstag, 2.10.: 18 Uhr
Samstag, 6.10.: 15 Uhr
Treffpunkt: Foyer im Historisches Museum

Gespräche mit den Sexarbeiterinnen und Künstlern:
Thalia / Dassy im Historischen Museum
Franz Betz / Kerstin Schulz in der Hands Off Table Dance Bar
Sonntag, 30.10: 10 – 12 Uhr, 16 -18 Uhr
Dienstag, 2.10: 15 -19 Uhr
Mittwoch – Freitag, 15 -17 Uhr
Samstag 6.10: 10 – 12 Uhr, 15 -18 Uhr
Sonntag, 7.10: 10 – 12 Uhr, 16 -18 Uhr

Die Strich-Code Künstler stellen sich vor

Strich-Code: ein Kunstprojekt, das Fragen stellt zur Situation von Künstlern und Sexarbeiterinnen. Bei der Umsetzung dieses vielschichtigen Themas hilft nicht nur ein Schwarm von Schwarmkünstlerinnen und Schwarmkünstlern, sondern neben der Künstlerin und Ideengeberin Kerstin Schulz und der Journalistin Susanne Lindau  auch drei renommierte Künstler, Franz Betz, Ulrike Enders und Dagmar Schmidt, die das Thema künstlerisch an den Ausstellungsorten Historisches Museum und Tabledande-Bar „Hands Off“ umsetzen. Im Folgenden möchten wir die Künstler vorstellen.

Vier Millionen Etiketten (HAZ 2.6.12)

Vier Millionen Etiketten
Torsten Fuchs
Es ist nicht ihre erste spektakuläre Aktion. Schon das letzte große Projekt der hannoverschen Künstlerin Kerstin Schulz erregte Aufsehen: 2011 beklebte sie den Innenraum der Michaeliskirche in Braunschweig mit Millionen von Preisetiketten. Damals ging es ihr darum, einen drohenden Ausverkauf der Kirchen zu thematisieren. Beim neuesten Projekt könnte die öffentliche Aufmerksamkeit noch ein wenig größer werden: Zusammen mit Ulrike Enders, Dagmar Schmidt, Franz Betz und Susanne Lindau will sie in „Strich-Code“ eine Diskussion über Prostitution in Gang bringen. Weiterlesen

Rollentausch im Rotlicht (HAZ 2.6.12)

Rollentausch im Rotlicht
Torsten Fuchs
Was auffällt, schon von Weitem, ist ihr Gang. Es ist ein ungewöhnlich gerader Gang, und Thalia ist nicht klein, daher wirkt dieser Gang fast wie eine Demonstration. Zu dem Kleid und der braunen L ederjacke trägt sie sehr hochhackige Schuhe, und man könnte sagen: Diese Schuhe lassen ihr keine andere Wahl, sie muss so gehen. Aber vielleicht symbolisiert dieser Gang ja auch eine Haltung. Wenn sie über die Gründe spricht, warum sie diese Arbeit macht, dann sagt sie: „Das ist für mich ein Beruf wie jeder andere. Und ich habe ihn mir selbst ausgesucht.“ Kein Wort von Zwang. Das ist, das weiß sie, für manchen auch noch immer eine Provokation. Weiterlesen